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Der Ausdruck Atomismus bezeichnet entsprechend seiner griechischen Etymologie (a-tomos, nicht-teilbare) die Annahme kleinster, fundamentaler, nicht teilbarer oder auf andere Elemente reduzierbarer Elemente. Am üblichsten ist die Verwendung im Zusammenhang der Naturphilosophie, Metaphysik und Kosmologie, wobei eine gewisse Kontinutität von vorsokratischen Annahmen weniger materieller Elemente bis zum Atombegriff der modernen Teilchenphysik besteht. Auch in anderen Kontexten wird von Atomismus besprochen, wenn kleinste, nicht weiter erklärbare oder reduzierbare theoretische Begriffe oder Objekte der Wirklichkeit beschrieben werden, beispielsweise bei einer Annahme fundamentaler semantischer Einheiten, wie dies u.a. der Logische Atomismus entwickelte (siehe auch Elementarsatz).
Inhaltsverzeichnis
- 1 Antike
- 2 Neuzeit
- 2.1 Goethe
- 2.2 Naturwissenschaften
- 2.3 Sprachphilosophie
- 3 Einzelnachweise
- 4 Literatur
- 5 Weblinks
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