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Dieser Artikel beschreibt den bodenkundlichen Begriff; zu der gleichnamigen Speise siehe Hummus; zu der syrischen Stadt Homs. |
Humus (lateinisch „Erdboden“) im weiteren Sinne bezeichnet in der Bodenkunde die Gesamtheit der toten organischen Substanz eines Bodens.[1][2][3][4] Der Humus ist Teil der gesamten organischen Bodensubstanz. Er unterliegt vor allem der Aktivität der Bodenorganismen (Edaphon), die durch ihre Stoffwechselaktivitäten laufend zum Auf-, Um- oder Abbau des Humus beitragen. Im engeren Sinne wird in der Fachliteratur nur der zersetzte organische Anteil im Boden als Humus bezeichnet.[5] Da die jeweiligen Umwandlungsstufen fließend sind, ist eine genaue Abgrenzung nicht möglich.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Entstehung
- 2 Humusformen
- 2.1 Mullhumus
- 2.2 Moderhumus
- 2.3 Rohhumus
- 2.4 Ackerhumusformen
- 2.5 Hydromorphe Humusformen
- 2.6 Anmoor
- 2.7 Felshumusboden
- 3 Humusarten
- 3.1 Nährhumus
- 3.2 Dauerhumus
- 4 Humusversorgung
- 5 Organische Düngung
- 6 Humusgehalt der Böden
- 7 Auflagehorizonte
- 8 Stickstoffgehalt und C/N-Verhältnis
- 9 Ionenaustausch
- 10 Mikrobiologie
- 11 Einzelnachweise
- 12 Weblinks
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